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Die Sprungrevision



Und hier nun meine form- und fristgerecht eingelegte Sprungrevision gegen das Urteil des Amtsgerichts.

Da steht nirgends etwas von Berufung.

Ich habe die nicht begründet, da ich schlicht nicht wusste, wie. Das muss mir eben das Gericht mitteilen. Dafür ist die Rechtsbehelfsbelehrung ja da. Das Versäumnis gilt daher als unverschuldet.

Nach §346(1) StPO ist die Sprungrevision daher abzuweisen und nicht als Berufung auszulegen. Und solange da noch nichts passiert ist, ist ein Urteil noch nicht rechtskräftig, auch wenn das Gericht und die Staatsanwaltschaft da etwas anderes lügen.

Für meine Fahrtkosten steht mir natürlich Entschädigung zu.

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