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Astrologisches


Bild "sonstiges:Mithras.jpg"
Gott Mithras im Zodiak

Der Mensch steht permanent vor Entscheidungen, manche sind trivial wie die Frage, welche Socken man anzieht, andere schwerwiegend, wie z.B. die Frage, in welcher Stadt man studieren soll. Und da ist es oft ratsam, Hilfe zu holen, zumal die Entscheidungen ja auch auf andere Menschen Auswirkungen haben. Die antiken Griechen hatten dafür z.B. ein extra Orakelwesen.

Ob die Entscheidungshilfe von einem Nachbarn, einem Arzt oder einem Orakelpriester stammt, ist eigentlich unerheblich. Die Chinesen fragen gar nicht danach, ob ihre Chinesische Astrologie wahr ist, sondern ob sie nutzt.

So betrachtet ist die Frage: Glaubst Du an Astrologie? töricht. 10 befragte Astrologen werden 10 verschiedene Antworten geben.

Und die verschiedenen Lebewesen haben nun mal verschiedene Charaktereigenschaften. Die moderne Wissenschaft lehnt das aber ab, wie für einen Chemiker alle Atome eines Elements gleich sind, sind dann für einen Psychologen erstmal alle Seelen gleich. Nur wenn alle Seelen gleich sind, dann ist eine Wissenschaft der Seele nutzlos. Also läßt man dann doch wieder Charaktereigenschaften in die Wissenschaft der Psychologie hinein. Die sind aber alle negativ! Charaktereigenschaften wie: großzügig, verlässlich, humorvoll, hilfsbereit etc. gibt es da nicht sondern nur welche in Krankheits-Kategorien: manisch depressiv, schizophren, neurotisch. Und das ist doch recht mickrig und wenig hilfreich.
Da ist die tradierte Wissenschaft von der Wirkung der Sterne auf den Menschen der universitären Wissenschaft von der Seele vorzuziehen, zumal sie ohne leberschädigende Pharmaka auskommt.


Johannes Kepler war nicht nur Astronom sondern auch Astrologe. Von seiner Astronomie konnte er nicht leben und deshalb nannte er die Astrologie die schöne Schwester der Astronomie.


Hipparchos von Nicäa


Alles ist im Fluss und das trifft im besonderen Maße auf die Sterne zu. Und da hat sich in den letzten paar Jahrhunderten etwas verschoben, was viele nicht wissen. Der Frühlingspunkt (also der Tag, an dem zum ersten Mal im Jahr der Tag genau so lang ist wie die Nacht) wandert nämlich durch den Zodiak und zwar momentan jedes Jahr 20 Minuten und 24 Sekunden nach vorne. D.h. nach 70,586 Jahren haben sich die Termine für die Tierkreiszeichen um einen Tag nach hinten verschoben.

Der Astronom Hipparchos von Nicäa hat um 130 v.u.Z. diese Wanderung entdeckt durch Positionsvergleich des Hauptsterns Spica der Jungfrau mit einer damals 150 Jahre alten Quelle.

Ein Grund hierfür liegt in einer Präzession der Erdachse, so steht es auch in den Physik-Büchern. Man kann sich die Erde als einen großen Kreisel vorstellen und gibt man auf einen sich drehenden Kreisel einen Querimpuls auf die Drehachse, dann fängt der Kreisel an zu trudeln. Dieser Querimpuls kann bei der Erde durch einen Kometeneinschlag erfolgt sein. Außerdem befindet sich die Erde auf einer Bahn um die Sonne und die Sonnenbahn ist ihrerseits wieder gekrümmt. Und je nachdem ob die Erde sich beim Umkreisen in Richtung der Sonnenbahn oder entgegen bewegt, ist die Momentangeschwindigkeit nicht gleich relativ zur Sonne. Das sorgt ebenfalls für ein "Eiern".

Es gibt zwei Jahre, das tropische und das siderische. Beim tropischen Jahr berechnet man die Dauer von einem Winteranfang zum nächsten, dieses Jahr hat laut Humboldt-Lexikon die Dauer von 365,242199 Tagen und ist für den Kalender ausschlaggebend, denn im Winter soll es schneien und nicht im Frühling. Am Tag des Winteranfangs zeigt die Erdachse im Norden am weitesten von der Sonne weg. Dieses Jahr hat nicht notwendig 360° auf einem Kreis. Bei der Erde sind es 359,986°. Pro Erdumlauf wandert der Frühlingpunkt also retrograd zum Sonnenlauf 0,014° durch die Ekliptik.
Das siderische Jahr ist die Umlaufdauer der Erde um die Sonne von einem weit entfernten Fixstern aus betrachtet, die Erdachse ist hier irrelevant. Dieses Jahr hat die Dauer von 365,256366 Tagen und immer 360° auf einem Kreis. Das siderische Jahr ist also 0,014167 Tage länger also 0,34 Stunden also 20,4 Minuten. Und nach 70,586 Jahren summieren sich diese 20,4 Minuten zu einem ganzen Tag auf.

Man hat nach der westlichen Astrologie das Sternzeichen, in dem die Sonne zum Zeitpunkt der Geburt stand. Und alle 70,586 Jahre muss man deshalb auf dem Kalender den Anfang der Tierkreiszeichen um einen Tag nach hinten verschieben. Nach 12.890 Jahren haben sich dann die Winterzeichen zu Sommerzeichen gewandelt.


Modell
Bild "sonstiges:Frueh.png"
Die Wanderung der Sonne und des Frühlingspunkts
durch die Ekliptik

- am 21.12.0 begann vor ca. 2000 Jahren der Steinbock
- heute beginnt der Steinbock am 18. Januar
- die Sonne steht am 21.12.2018 noch im Schützen

In der obigen Grafik sind die astronomischen Gegebenheiten vereinfacht dargestellt. Die gelbe Kugel in der Mitte steht für die Sonne, so wie sie ein weit entfernter Beobachter nördlich mit einem Fernrohr sehen würde, die blauen Kugeln symbolisieren die Erde zu verschiedenen Zeiten. Die Sterne, die die Sternbilder formen, bewegen sich mit ähnlicher Geschwindigkeit wie die Sonne. Da sie aber so weit weg sind, sieht man von der Erde diese Bewegung nicht, es sind daher die "Fixsterne". Die Sternbilder, die in der Ebene der Erdbahn liegen, sind die 12 Tierkreiszeichen der Ekliptik.

Der schwarzen Striche stehen senkrecht auf der Ebene der Erdbahn und zeigen auf den Nordpol der Ekliptik, dieser befindet sich im Sternbild Drache. Durch die Sonne gelegt, ist das die Rotationsachse der Erde. Der rote Strich ist die Erdachse, um die sich die Erde einmal täglich dreht, sie ist um 23°27'8" gekippt zur schwarzen Achse und zeigt momentan auf den Polarstern. Die grüne Linie ist die Verbindungslinie Sonne-Erde. Frühlings- und Herbstanfang sind, wenn die rote Achse senkrecht auf der grünen Verbindungslinie steht. Winteranfang ist, wenn der Nordpol am weitesten von der Sonne weg ist.

Der scheinbare Gang der Sonne durch die Ekliptik kommt daher, dass die Erde die Sonne umkreist und daher der Blick zur Sonne von verschiedenen Standpunkten stattfindet.

Zur Zeit, als Julius Caeser die Kalenderreform machen ließ, wanderte der Frühlingspunkt (immer der 21. März) vom Sternzeichen Widder in das Sternzeichen Fische (dunkelblaue Kugeln). Nach jeder Umdrehung der Sonne wandert der Frühlingspunkt 0,014° entgegen der Erdbahnrichtung. Das ist so wenig, dass man es in dem Modell nicht einzeichnen kann. Über einen langen Zeitraum aber summieren sich diese 0.014° auf. Ca. 2000 Jahre später ist der Frühlingspunkt fast ein gesamtes Sternzeichen weiter gewandert (hellblaue Kugeln).

2300 beginnt daher das Wassermann-Zeitalter.
Daher verschieben sich ca. alle 70 Jahre die Anfänge der Tierkreiszeichen um einen Tag "nach hinten", d.h. sie werden später.
Nach 13000 Jahren haben sich alle Termine der Tierkreiszeichen um ein halbes Jahr verschoben, aus den Sommerzeichen sind Winterzeichen geworden. Polarstern ist dann Wega in der Leier.
Nach 26000 Jahren ist alles wieder beim Alten. Man spricht vom "Platonischen Jahr".



Kauft man sich einen Kalender, in dem die Daten der Sternzeichen eingetragen sind oder schaut man in einer Zeitung auf die Daten bei einem Horoskop, so sind diese in der Regel die nie veränderten Daten. Jeder Astrologe ist frei, sich sein eigenes System zu schaffen und es traut sich wohl keiner, auszuscheren und die anderen mitzuziehen.

Will man aber wieder Astronomie und Astrologie angleichen, ist es notwendig, Schaltjahre einzuführen. Die zu praktizierende Schaltregel folgt der ABBA-B Regel: A steht für 70 Jahre und B für 71 Jahre. So werden die 70,586 Jahre sehr gut angenähert.

Nun ist nur noch die Frage, wann soll mit der ABBA-B Regel begonnen werden? Die Sternzeichen sind nämlich keine geometrisch exakt zu bestimmenden Gebilde wie Kreise oder Quadrate. Genauso willkürlich und damit Konvention ist bekanntlich auch der Jahresanfang.


Und da definiere ich einfach Kraft meines Amts, dass das erste A für den Zeitraum vom 1.1.2018 bis zum 31.12.2087 gilt, dann folgt das erste B vom 1.1.2088 bis zum 31.12.2158.

Die Schaltjahre sind demnach: 2018 (A), 2088 (B), 2159 (B), 2230 (A), 2300 (B), und nun wieder 2371 (A), 2441 (B) etc.

Der Buchstabe hinter der Zahl steht für den zu addierenden Zeitraum (A für 70 Jahre, B für 71 Jahre).

Diese Einteilung hat den Vorteil, dass dann das Wassermann-Zeitalter genau im Jahr 2300 beginnt und nicht im Jahr 2317 oder 2289, was eine Genauigkeit vortäuscht, die nicht gegeben ist. 2300 geht dann der Frühlingspunkt vom Sternbild Fische in das des Wassermanns über.


Für den Zeitraum vom 1.1.1947 bis zum 31.12.2017 ergeben sich dann folgende Termine für die Tierkreiszeichen:



Für den Zeitraum vom 1.1.2018 bis zum 31.12.2087 ergeben sich dann folgende Termine für die Tierkreiszeichen:


Da das Jahr 365 Tage hat, waren 5 Tage auf die Sternzeichen zu verteilen. Ich habe das anhand der Größe der Tierkreiszeichen gehandhabt.
Darüber kann man sich natürlich auch wieder streiten.

(Die andere Möglichkeit, Astrologie wieder an die Astronomie anzupassen, wäre es, immer wenn ein neues Zeitalter beginnt, von einem Jahr auf das andere alle Tierkreiszeichen eines nach hinten springen zu lassen. Dann würde im Jahre 2299 z.B. der Steinbock noch am 21. Dezember beginnen, am 31. Dezember enden, am 1. Januar 2300 dem Schützen Platz machen, um dann ab 2300 immer am 21. Januar zu starten, bis der Frühlingspunkt im Jahr 4448 in das Sternbild Steinbock gewechselt hat. - Das ist die "der-Krug-geht-solange-zum-Brunnen,-bis-dass-der-Henkel-bricht"-Variante)

So oder so, von Zeit zu Zeit gesprungen werden muss.


Mithras


Nach seinem erfolgreichen Persien-Feldzug brachte Alexander der Große den Mithras-Kult aus dem Zweistrom-Land in den griechischen Kulturraum. Hauptstadt des importierten Mithras-Kult soll Alexandria in Ägypten gewesen sein. Als die Römer dann Griechenland besiegten und dem Römischen Reich eingliederten, übernahmen die Römer auch den Mithras-Kult. Da er nur Männern vorbehalten war, fand er starken Zuspruch bei den Soldaten. Die Mithras-Zeremonien wurden in kleinen gegrabenen Höhlen unterirdisch gefeiert. Die Römer ergänzten den Mithras-Kult um die Stiertötungs-Szene: der Gott Mithras tötet den Stier. In zahlreichen Reliefs wurde das dargestellt und zwar so, dass das mit den Sternzeichen am Himmel in der Persischen Astrologie konform geht, der himmlische Mithras/Perseus befindet sich oberhalb des Sternzeichen Stier. Dort wo das Messer den Stier verletzt, befindet sich der Sternhaufen der Plejaden.
In dem obigen Relief gefunden in London sieht man Mithras im Zodiak stehend. Die Sommer-Sternzeichen sind oben im Ring und die Winter-Sternzeichen unten. Zweimal im Jahr kreuzt die Sonne die Analemma von Vitruv in der Mitte und zwar zum Frühlings- und zum Herbstanfang. Die beiden Figuren links und rechts mit Fakeln kreuzen daher die Beine. Die rechte Figur befindet sich in der Nähe des Sternbildes Fische und die Fakel ist aus und zeigt nach unten: Frühlingsanfang. Die linke Figur entsprechend trägt die Fakel richtig für den Beginn der dunklen Jahreszeit, wenn die Sonne im Sternbild Jungfrau steht: Herbstanfang.

Weil sich nun eben alle 70,586 Jahre der Frühlingspunkt um 1° verschiebt, drehen sich also im Relief die Tierkreiszeichen alle 70,586 Jahre um 1° entgegen dem Uhrzeigersinn.

Für die antiken Gelehrten hatte die Entdeckung des Hipparchos eine erhebliche theologische Bedeutung. Denn es war nun klar, dass es noch eine andere Macht geben muss, die noch höher als die der Sonne ist, der sich auch die Sonne beugen muss.