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Der Psychiater Tackmann



"Seit Rechtsanwälte, Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeiter von der gesetzlichen Betreuung (vormals Vormundschaft) leben können, hat sich in wenigen Jahren die Zahl der Betreuten auf etwa eine Million mehr als verdoppelt. Der neue und dynamische Berufsverband will natürlich weiter expandieren, hält daher sechs Millionen Bundesbürger für betreuungsbedürftig. Deshalb kann es nicht verwundern, dass man von der vornehmsten gesetzlichen Aufgabe der Betreuer, nämlich Betreuungen überflüssig zu machen, fast nichts spürt.
Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind. Fragwürdig ist die analoge Übertragung des Krankheitsbegriffs vom Körperlichen auf das Psychische."

Dtsch Arztebl 2002; 99: A 2462–2466, Heft 38
Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus Dörner






Man versprach mir einen Termin bei der Integrationsfachkraft Münstermann, doch ich bekam stattdessen einen Termin bei dem Psychiater Tackmann zu einer Beratung/Untersuchung 9 Monate später ohne Nennung von Gründen. In der Zwischenzeit ließ man mich (letztendlich 18 Monate) ohne nennenswert Bargeld durch das Dorf laufen. 3 Tage gewährte man mir für diesen Termin Bedenkzeit. Wäre ich da hingegangen, hätte der anschließend ein Gutachten erstellt, wonach ich nicht leistungsfähig genug sei, um auf dem deutschen Arbeitsmarkt arbeiten zu können. Wenn ich dagegen anschließend protestiert hätte, wäre das dann als unbegründet abgebügelt worden: Wegen einer "psychischen Störung" hätte ich das leider nicht richtig verstanden.

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Aus dem Psychrembel.
Krankenstand variiert auch nach Arbeitsmarktsituation.

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Ladung zur psychiatrischen Begutachtung, Auftraggeber Jobcenter. Ohne Einwilligung. Ich widersprach der medizinischen Begutachtung durch den Psychiater Tackmann wegen seines unverschämten Beratungs/Untersuchungs-Angebots ohne Nennung von Gründen.

Wegen der fehlenden Einwilligung rechtswidrig nach Artikel 1 GG.

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Zweite Ladung. Abermals ohne Einwilligung. Da ist nichts unentschuldigt, da ich per E-Mail absagte. Der Psychiater möchte sein Honorar, ist jetzt in seiner Berufsehre gekränkt. Ohne Einwilligung darf der aber nach wie vor keinen Termin machen wegen Artikel 1 GG. Genau einen Tag brauchte man dafür, den neuen Psychiater-Termin zu machen.

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Jobcenter macht das alles nur, um die drei Kreuzchen zu kriegen: Weniger als 3 Stunden leistungsfähig, auf Dauer und WfbM geeignet. Dann sind die den Kunden los, haben einen Arbeitslosen weniger in der Statistik und sparen neben Arbeit auch Geld. Denn für "erwerbsunfähige" Menschen kommt die Kommune auf und nicht der Staat. Und die sind meist pleite. D.h. die fordern die "erwerbsunfähigen" Menschen dann postwendend auf, sich in einer WfbM fast gratis nützlich zu machen. Hat Baumarkt XY z.B. irgendwelche Plastikteile in Tüten einzukleben, beauftragen die neuerdings verstärkt WfbMs, das ist dann billiger. Und das was der Baumarkt dann bezahlt, wird von der Sozialhilfe abgezogen. So hält man den Baumarkt im Dorf und spart Geld. Der Psychiater weiß das natürlich alles. Er spielt das Spiel aber mit, weil er ja nicht für 80€ im Monat Schrauben in Tüten einfüllen muss. Weniger Geld aus dem Topf für die einen = mehr Geld aus dem Topf für sich selbst.

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Und hier der Fragebogen der Landrätin. Allergien kann man also locker durchmachen, festgestellte "psychische Erkrankungen" aber nicht. Hier werden also beide Gutachtentypen bunt gemischt. Dann gehen meine durchgemachten Allergien die Landrätin nichts an. Auf der Rückseite werde ich nach Drogen, Alkohol, Rauchen, Sport und Nachtschweiß gefragt. Ärzte, die für Jobvermittler wie Jobcenter einer ist, tätig werden, haben nicht mehr Rechte als Betriebsärzte. Ein Vorarbeiter darf auch keine medizinischen Sachen erfragen. Will im Regierungsbezirk Arnsberg die Landrätin etwa mit den Arbeitslosen ins Bett, dass die das mit dem Nachtschweiß wissen will?
Fragen zur Vorgeschichte haben bei einer Begutachtung nichts zu suchen und rechtfertigen die Ablehnung des Gutachters als befangen. Der soll nicht gucken, ob jemand vor 10 Jahren arbeitsunfähig war, sondern ob er es heute ist und sich selber ein Bild machen. Wenn sich jemand aus drei kaputten Autos ein neues baut, dann ist die Frage nach den Vorgeschichten beim TÜV irrelevant.

Dann fehlt natürlich der Hinweis auf die Freiwilligkeit der Beantwortung.

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Der Mann lässt nicht locker.

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Der Mann lässt nicht locker. Wer kontaktierte hier wen?

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