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Das Delawari-Urteil


Frau Delawari schweigt zum Verfahrenshindernis Hausverbot.

Und hier nun das Urteil wegen der Aquired-Relotius-Schizonto-Leuko-Oozyt-Chromo-Hepatitis-Infektion.
Frau Delawari meint, ich wüsste eben genau, dass es diese Krankheit nicht gäbe. Ja und?
Seit wann spielt denn das eine Rolle, ob es eine Krankheit tatsächlich gibt?
Da ja auch sie davon spricht, muss es sie also doch geben!
Außerdem reicht es, wenn eine Person daran glaubt. Und das Gericht kann es einem Angeklagten ja nicht verbieten, an die Aquired-Relotius-Schizonto-... zu glauben.

Es gibt ja auch einen Gesundheitsminister, der an das Masern-Virus glaubt.

Dann bin ich "bislang noch nicht vorbestraft". Wir haben aber offensichtlich keine Vorurteile, oder?
Oder glaubt Frau Delawari da vielleicht etwas?

Das mit dem Samuel-Beckett-von-Sinope-Gruß ist dann klammheimlich verschwunden.

Auch kein einziger Hinweis darauf, dass Herr Steger ja selbst meinte, jemanden als krank zu bezeichnen, sei keine Straftat. Wenn dann das doch eine Beleidigung ist, muss ich Herrn Steger natürlich in Regress nehmen, wenn er mich da falsch informiert hat... Aber ich glaube, den Zivilprozess kann ich mir sparen...

Der anklagende Richter zog es vor, doch nicht zu seinem Prozess zu erscheinen. Im schriftlichen Beweisantrag wollte ich ihn als Zeugen vernehmen und schrieb meine Fragen an ihn dezidiert auf. Doch der Beweisantrag wurde nicht einmal erwähnt. Auch wurde mir keine Möglichkeit gegeben, während des Prozesses Beweisanträge zu stellen.

Natürlich auch wieder keine Rechtsbehelfsbelehrung.


Das Urteil ist auch schon wieder ein Meilenstein in Dämlichkeit.
Der Schrotthändler wrackt ein Auto ab. - Okay.
Die Frage, ob das eine Sachbeschädigung darstellt, ist nachrangig.
Zuerst muss die Frage geklärt werden, ob der Fahrzeughalter dem Schrotthändler das erlaubt hat zu tun. Erst wenn feststeht, dass keine Erlaubnis vorlag, macht es Sinn, sich über den Kupfergehalt von Zündkerzen akademisch auszutauschen.
Sorry, dazu bedarf es eiskalter männlicher Logik und nicht weiblicher Emotionsentscheidungen, sonst funzt das nie.

Hier geht es hauptsächlich um die konkludente Einwilligung des Richters Florian Steger, ihn „Arschlochvirus-positiv“ zu nennen. Doch dazu findet sich natürlich auch wieder nichts im „Urteil“. Ja wenn der das so wollte, dann ist das Bagatell-Delikt keine von einer Staatsanwaltschaft zu verfolgende Straftat. Dann muss die Staatsanwaltschaft höchstens gegen den Richter selbst ermitteln wegen Anstiftung/Beihilfe.

Der springende Punkt:
Erst kurz vorher meinte das Amtsgericht Soest, jemanden unbegründet gegen dessen Willen als krank zu bezeichnen, sei keine Beleidigung. Wenig später meinte dann das gleiche Gericht, jemanden gegen dessen Willen als krank zu bezeichnen, sei eine Beleidigung.

Was denn jetzt?

Klar warum: Wenn der Euro im Kästchen klingt, des Richters Seele in den Himmel springt.



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